STEP 6 - Irritationen setzen

Interventionen in soziale Systeme

Zur Alltagserfahrung der Beratung gehört es, dass den Möglichkeiten direktiver Intervention Grenzen gesetzt wird. Das heißt aber nicht, dass Interventionen im Sinne einer gezielten Einflussnahme unmöglich sind. Das sechste Modul widmet sich einem systemtheoretischen Interventionsverständnis auf der Basis eines reflektierten Umgangs mit System- und Subsystemdifferenzen. Will man die Wahrscheinlichkeit gelingender Intervention in Organisationen erhöhen, braucht es weit mehr als eine Übertragung systemischer (Frage-)Tools aus der Familientherapie.

Das Thema Intervention wird aus drei Perspektiven erlebt, metareflektiert und diskutiert:

  • Ein Blick auf Kommunikation als Intervention, es geht um die Anwendung des Formenkalküls, um Beobachtungsdimensionen von Organisationen.
  • Das Verständnis von Beratung als Intervention, die Frage nach spezifisch systemischen Interventionsformen, der Arbeit mit der positiven Kraft des negativen Denkens sowie eine generelle Achtsamkeit für die Erhöhung der Freiheitsgrade im Denken.
  • Verführende Anregungen, Beratung als Inszenierung zu verstehen, u.a. strategische Inszenierungen und Story Dealing.

Betreuungsteam: Dirk Baecker, Fritz B. Simon, Hans Geisslinger (Gastreferent), Margit Oswald

 
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